Fahrzeuge

Unsere Fahrzeuge werden regelmäßig und mit größter Sorgfalt gewartet. Um den unterschiedlichen Einsatzarten gewachsen zu sein, verfügen wir über eine Vielfalt von Gerätschaften.

MZF (FRP) (HVO / First Responder)

Florian Waging 11/1

Mit dem MZF wird vorwiegend zur Erstversorgung bei medizinischen Notfällen ausgerückt.

Unser speziell geschultes Personal übernimmt die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und unterstützt diesen bei Bedarf.

Neben der feuerwehrtechnischen Ausrüstung für MZF´s ist unter anderem ein Türöffnungssatz sowie die erweiterte Ersthelferausrüstung verlastet.


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ELW 1 (Einsatzleitwagen)

Florian Waging 12/1

Der Einsatzleitwagen ELW 1 rückt als erstes Fahrzeug im Löschzug aus. Mit im Fahrzeug ist der Einsatzleiter bzw. der Zugführer. Die Besatzung, wie z.B. Melder oder Maschinist, übernimmt Unterstützungsarbeiten bei der Einsatzleitung und hält den Funkkontakt zur Leitstelle.

Zur Ausrüstung gehören neben den Einsatzunterlagen wie Einsatz- und Alarmpläne auch Geräte und Material für die Feuerwehrsanitäter sowie Geräte zur Verkehrsabsicherung.


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HLF 20/16 (Hilfeleistungs-Löschfahrzeug)

Florian Waging 40/1

Eckdaten:

  • Hersteller: MAN

  • Ausbau: Magirus

  • Erstzulassung: 2007

  • Besatzung: 1/8

  • Löschmittel: 2000 l Wasser, 150 l und 50 l Schaummittel

  • Pumpenleistung: 2000 l/min

Merkmale des Fahrgestells:

  • Zul. Gesamtgewicht: 16 t

  • Motorleistung: 330 PS

  • Getriebe: automatisiertes Schaltgetriebe

  • Radstand: 4,20 m Höhe: 3,30 m

 

Der Aufbau des Fahrzeuges besteht aus einem Mannschaftsraummodul, und dem Gerätekoffer. Der Mannschaftsraum ist in den Aufbau integriert, dadurch konnte das Platzangebot für die Besatzung vergrößert werden bzw. der Einbau der gesamten Atemschutzausrüstung realisiert werden.  

Im Mannschaftsraum finden, neben Fahrer und Gruppenführer, sieben Feuerwehrlmänner Platz. Von diesen können sich während der Anfahrt zur Einsatzstelle fünf mit Atemschutzgeräten (Dräger PSS 7000) ausrüsten.

Zusätzlich befindet sich im Mannschaftsraum ein Überlebensanzug zur Wasser- und Eisrettung, der auch während der Fahrt angezogen werden kann.

 

Als Türen wurden so genannte Glasschwenktüren verbaut, um einerseits den Einstieg zu vergrößern bzw. bei geöffneten Türen die Fahrzeugbreite zu reduzieren.

 

Als Löschmittel stehen 2000 Liter Löschwasser und 200 Liter Schaummittel zur Verfügung. Die 200 Liter Schaum teilen sich in 50 Literl Class A Schaummittel zur Beimischung als Netzmittel, um die Löschwirkung des Wassers zu erhöhen. Die restlichen 150 Liter Schaummittel dienen zum Erzeugen von Schaum zur Bekämpfung von z.B. Flüssigkeitsbränden. Das Schaummittel kann durch eine fest eingebaute Zumischanlage, vom Typ FIRE DOS, dem Wasser beigemischt werden. Am Heck des HLF befinden sich zwei so genannte Haspeln, wobei eine mit Geräten zur Verkehrsabsicherung und die zweite mit insgesamt 120 m B-Schlauch bestückt ist.

Zur Warnung vor Gefahrenstellen ist am Heck eine Heckwarneinrichtung aus gelben Blitzlampen angebracht.

 

Neben Geräten zur Brandbekämpfung findet sich eine umfangreiche technische Beladung  in den Geräteräume des HLF:

 

  • Hydraulik-Aggregat (Weber E-TriPPle-T +  dritter Trommel SAH 20)

  • Rettungsschere (Weber S 270),

  • Rettungsspreizer (Weber SP 60),

  • Rettungszylinder (Weber 1-3),

  • Greifzug,

  • Hebekissen,

  • umfangreiches Unterbaumaterial,

  • Rettungs- und Motorsäge,

  • Schmutzwasserpumpe,

  • verschiedene Werkzeugsätze,

  • Überdrucklüfter,

  • Abseil- und Absturzsicherungsgerät,

  • Trennschleifer,

  • Bohrhammer,

  • 2 Chemieschutzanzüge (Dräger TeamMaster Pro),

  • Mehrgas Messgerät Dräger X-am 7000

  • Rettungsset für PA-Trupp

  • Wärmebildkamera (Bullard TI Commander mit 5 Zoll  großen Handempfangsbildschirm) 

  • Rettungswanne, 

  • Rettungsplattform,

  • Multifunktionsleitern

  • 3-teilige Schiebeleiter

  • uvm. 


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GWL-2 (Gerätewagen Logistik 2)

Florian Waging 56/1

Eckdaten:

  • Ausbau: Hensel

  • Erstzulassung: 2010

  • Besatzung: 1/5

  • Seilwinde 50 kN (Rotzler Treibmatic)

  • Aufgabengebiet: Technische Hilfeleistung

Beladung:

  • 2 000 B-Schläuche in Rollwägen
  • Notstromaggregat
  • Rettungsschere & Rettungsspreizer mit Hydraulikaggregat
  • Greifzug MZ 16
  • Schmutzwasserpumpe Mini-Chiemsee
  • Feuerlöscher
  • Multifunktionsleiter
  • Absperrmaterial
  • Spineboard
  • Werkzeug
  • Lichtmast
  • Umfeldbeleuchtung

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TLF 16/25 (Tanklöschfahrzeug)

Florian Waging 21/1

Eckdaten:

  • Hersteller: IVECO Magirus

  • Erstzulassung: 1997

  • Besatzung: 1/8

  • Löschmittel: 2500 l Wasser, 120 l Schaummittel

  • Pumpenleistung: 1600 l/min

Merkmale des Fahrgestells:

  • Zul. Gesamtgewicht: 14 t

  • Motorleistung: 280 PS

  • Getriebe: Automatikgetriebe

  • Höhe: 3,20 m

Das Tanköschfahrzeug TLF 16/25 dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung technischer Hilfeleistungen mittleren Umfanges. Mit dem Löschwassertank ist es besonders zur Durchführung eines Schnellangriffs z. B. bei Pkw-Bränden und zur Löschwasserförderung geeignet. Durch die umfangreiche technische Ausrüstung wird das TLF auch bei Gefahrgut- und Umweltschutzeinsätzen, sowie bei schweren Verkehrsunfällen eingesetzt. Ein Schaum-Wasser-Werfer kann auf dem Fahrzeugdach, sowie freistehend eingesetzt werden. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle befindet sich am Tanklöschfahrzeug ein fest angebrachter Lichtmast.

Neben Geräten zur Brandbekämpfung findet sich eine technische Beladung in den Geräteräume des TLF:

  • Greifzug,
  • Tauchpumpe (800 Liter pro min.),
  • 4 Chemieschutzanzüge (Dräger TeamMaster Pro),
  • Wassersauger,
  • Rettungsset für PA-Trupp,
  • 5 Atemschutzgeräte (Dräger PSS 100) mit CFK-Flaschen
  • Mehrgas-Messgeräte
  • CMS-Analyzer
  • Schnellangriff mit 60 m
  • Leuchtballon "Powermoon"
  • Motorsäge mit Zubehör
  • Absturzsicherung
  • uvm.

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DLK 18-12 (Drehleiter)

Florian Waging 31/1

Eckdaten:

  • Hersteller: IVECO Magirus
  • Erstzulassung: 1990
  • Besatzung: 1/2
  • Nennrettungshöhe: 18 m
  • Ausladung: 12 m
  • Aufgabengebiet: Brand, techn. Hilfeleistung

Die Drehleiter DLK 18-12 CC dient zur Menschen- und Tierrettung aus großen Höhen, zur Brandbekämpfung, sowie zu technischen Hilfeleistungen. Die Gesamtlänge der Drehleiter beträgt 24 Meter. Die Kürzel „CC“ bedeuten „Computer controlled“. Sämtliche Leiterbewegungen werden durch einen eingebauten Computer überwacht. Am Rettungskorb kann ein Wendestrahlrohr, eine Krankentrage und eine Beleuchtungseinrichtung angebracht werden.


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K-Boot (Mehrzweckboot MZB)

Florian Waging 99/1

Eckdaten:

  • Hersteller: Bootswerft Mayr
  • Anschaffungsjahr: 2002
  • Aufgabengebiet: Katastrophenschutz, techn. Hilfeleistung, Umweltschutz

Das Katastrophenschutzboot wird vorrangig für Umweltschutzeinsätze eingesetzt. Zur Unterstützung der weiteren Rettungsorganisationen wie Wasserwacht und DLRG kann es auch für Rettungseinsätze z. B. als Arbeitsgerät für Rettungstaucher alarmiert werden. Das K-Boot wird neben dem Waginger- und Tachinger See auch überörtlich unter anderem auf der Salzach und auf dem Chiemsee eingesetzt.


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P-250 (Pulverlöschanhänger)

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Der Pulveröschanhänger P-250 führt 250 kg ABC-Löschpulver mit, die über zwei Schnellangriffseinrichtungen abgegeben werden.


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Umweltschutzanhänger (Anhänger)

Im Umweltschutzanhänger ist weitreichende Ausrüstung für Unfälle mit Gefahrstoffen verlastet.

Unter anderem befindet sich darin:

  • Chemikalienschutzanzüge
  • Dekontaminationsdusche
  • diverse Auffangbehälter
  • Gefahrstoffpumpe
  • Spezialwerkzeug

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Lichtmastanhänger / Notstromerzeuger (Anhänger)

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Hersteller:          Endress

Baujahr:               2017

Typ:                       LiMa 900/67

 

Der Lichtmastanhänger mit Stromerzeuger (Dauerleistung 55 kVA) dient in erster Linie zur Stromversorgung des Feuerwehrgerätehauses bei Stromausfällen. Somit soll sichergestellt werden das alle technischen Einrichtungen des Gerätehauses bei einem längeren Stromausfall weiterhin funktionieren. Das Feuerwehrgerätehaus ist hierfür mit einer Notstromeinspeisung ausgestattet. Das Gerätehaus kann in solchen Fällen dann auch als Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen.

Um Synergie Effekte zu nutzen kann der Anhänger auch an größeren Einsatzstellen zur Stromversorgung bzw. zum Ausleuchten der Einsatzstelle genutzt werden. Hierzu ist der Anhänger mit einem Lichtmast mit 9m Lichtpunkthöhe ausgerüstet. Die sechs Scheinwerfer (2x 2000 Watt Halogen; 4x 400W HQI) sind elektrisch verstellbar.

Weiter werden im Anhänger je 50 m Kabel 230V 16A, 400V 16A und 400V 32A sowie ein Stromverteilerwürfel mitgeführt. Weiteres Leitungsmaterial wird im Gerätehaus gelagert und kann bei Bedarf nachgeführt werden.

Absperrmaterial, ein Feuerlöscher, ein Werkzeugkasten sowie Erdungs- und Unterlegmaterial runden die Beladung ab.


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