Führungskräftefortbildung der heimischen Feuerwehren

Winterausbildung im Gebiet Land III/1

Eine Führungskräftefortbildung der heimischen Feuerwehren fand im Waginger Feuerwehrhaus statt. Die Kommandanten und Gruppenführer der Feuerwehren Freutsmoos, Gaden, Nirnharting, Otting, Palling, Taching am See, Tengling, Tettenhausen, Waging am See und Wonneberg konnten somit von den Verantwortlichen der Kreisbrandinspektion auf den neuesten Stand gebracht werden. Diese Führungskräftefortbildung findet im gesamten Landkreis Traunstein statt und ist auf die Inspektionsbereiche des Landkreises Traunstein aufgeteilt. Wichtig ist den Verantwortlichen der Kreisbrandinspektion, dass die anwesenden Führungskräfte das Fachwissen an die Mannschaft „Zu Hause“ weitergeben können. Der für das Gebiet westlich des Waginger Sees zuständige Kreisbrandmeister Georg Fleischer referierte über Grundlagen von Sicherheitswachen bei Veranstaltungen wie etwa Konzerte, Zelt- oder Sportveranstaltungen, Umzüge und Maibaumtransporte welche von der Feuerwehr abgesichert werden. Zu nennen wäre hier der zeitliche Vorteil zur eventuellen Schadensabwehr, eine schnellstmögliche Alarmierung weiterer Einsatzkräfte, wirksame Gegenmaßnahmen welche bereits eingeleitet werden können und das Einweisen weiterer alarmierter Kräfte. Zum Thema „Feuerwehrfunk“ regte Georg Fleischer eine einheitliche Funkausbildung der Feuerwehren im Landkreis Traunstein an. Bei der Schulung der Mannschaft können die verantwortlichen Führungskräfte Schulungsmaterial verwenden, welches die Kreisbrandinspektion zur Verfügung stellt. Unter anderem solle besonders das Absetzen von Lagemeldungen per Funk an die Integrierte Leitstelle und das Umschalten der verschiedenen Betriebsarten der Funkgeräte geschult werden. Auch auf Grundregeln im Sprechfunk solle vermehrt Wert gelegt werden, so Fleischer. Kreisbrandmeister Hans Heinrich informierte über den Umgang mit ortsbeweglichen Flüssiggasflaschen im Brandeinsatz. Zu seinen Ausführungen zählten Informationen wie der Aufbau einer Flüssiggasflasche und diverse Einsatzgrundsätze. Zu beachten seien unter anderem der Explosionsschutz und das taktische Vorgehen. Zum Thema „Führung bei Einätzen auf Gewässern“ konnte Kreisbrandinspektor Günter Wambach ausführlich berichten. Betroffen im Schutzgebiet der Feuerwehren ist hier hauptsächlich der Waginger und Tachinger See. Bei verschiedenen Meldebildern wie „Öl auf Gewässer“, „Bergung von Sachen und Leichen“, „Personen- und Tierrettungen“, „Tauchereinsätze“ sowie natürlich bei der Brandbekämpfung ist hier die Feuerwehr zuständig. Auch zur Amtshilfe der Polizei wie bei Vermisstensuchen oder Bergung von Gegenständen wird die Feuerwehr eingesetzt. Hierzu wurde der Waginger und der Tachinger See in zwölf Zuständigkeitsbereiche eingeteilt. Die jeweils am See angrenzenden Feuerwehren haben dann in ihren Zonen die Einsatzleitung bei Feuerwehreinsätzen. Im gesamten Seegebiet kommt dann das Mehrzweckboot der Waginger Feuerwehr zum Einsatz. Wichtig ist hierbei natürlich eine gute Zusammenarbeit und Organisation mit allen Organisationen der Wasserrettung.